Was sind Kopfläuse?

Laus im Normalzustand

Sie werden auch Pediculus humanus capitis genannt und zählen zu den flügellosen Insekten. Sie lassen sich unter die Gruppe Tierläuse einordnen.


Eine Laus zu sehen erfordert ein gutes Auge, denn die ausgewachsene Laus ist nur ca. 1 - 4 mm lang. Wobei hier, wie häufig im Tierreich, die weibliche Laus größer ist als die männliche. Ihre Ernährung beschränkt sich ausschließlich auf menschliches Blut, das sie alle drei Stunden zu sich nehmen muss.

Daher können Läuse außerhalb des Kopfes nicht lange überleben. Sobald sie den Kopf verlassen, sind Läuse schon nach 3 Stunden so stark geschwächt, dass sie sich keinen neuen Wirt suchen können.

Woher kommt der Juckreiz?

Läuse sind Blutsauger und müssen alle 2 - 3 Stunden ihre Mahlzeit zu sich nehmen. Bei einem Einstich in die Kopfhaut hinterlassen sie Speichel, welcher gerinnungshemmend wirkt. Diese Wunde führt zu einem unangenehmen Juckreiz. Auch Läusekot kann zu Entzündungen führen, da ausgeschiedene Bakterien beim Kratzen der Kopfhaut in die Einstiche geraten. 

Warum lieben Läuse den Kopf?

Kopfläuse bevorzugen eine Temperatur von 28 - 32 Grad Celsius sowie geschützte und dunkle Stellen. Diese optimalen Bedingungen findet die Laus auf unserem Kopf vor.

Die Eier (Nissen) legen die Läuseweibchen ganz dicht an der Kopfhaut ab und befestigen Sie mit einer wasserunlöslichen, chitinhaltigen Substanz am Haarschaft.