Das Leben der Laus

Äußeres Erscheinungsbild

  • Kopfläuse sind flügellose Insekten mit einer Länge von ca. 1 - 4 mm.
  • Ihre Farbe variiert von hellbraun bis schwarz, je nachdem, wann die Kopflaus zuletzt Blut gesaugt hat.
Laus-Entwicklung

Die Entwicklung

  • Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier und befestigen sie mit einer wasserunlöslichen Substanz am Haarschaft dicht an der Kopfhaut.
  • Etwa 6 - 9 Tage später schlüpft daraus eine Larve (Nymphe).
  • Die Larve ist geschlüpft und die leere Eihülle bleibt zurück. Sie wandert mit dem weiter wachsenden Haar nach oben.
  • Nach weiteren 7 - 10 Tagen entwickelt sich die Larve zu einer fortpflanzungsfähigen Laus.
  • In den folgenden 2 - 3 Wochen kann ein befruchtetes Weibchen dann bis zu 150 neue Eier legen.

Der Lebensraum

  • Läuse bevorzugen geschützte, dunkle Areale, z. B. hinter den Ohren und im Nacken.
  • Sie können ausschließlich auf dem Kopf des Menschen überleben, indem sie dort alle 2 - 3 Stunden Blut saugen.

Die Übertragung

  • Die befruchteten Weibchen klettern nach dem Blutsaugen aus den geschützten Bereichen nahe der Kopfhaut auf die äußeren Haarspitzen, um nach einem neuen Wirt Ausschau zu halten.
  • Kommt dann ein anderer Kopf nahe genug, krabbelt die Laus auf den anderen Kopf.
  • Kopfläuse können nicht springen und auch nicht fliegen.
  • Damit es zu einer Übertragung kommt, muss es zu einem direkten Kontakt von Haar zu Haar kommen.

Direkter Kontakt lässt sich vor allem bei Kindern kaum vermeiden, da sie beim Spielen oder gemeinsamen Lernen im wahrsten Sinne des Wortes oft ihre Köpfe zusammenstecken.